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Gabriele Behrend
Autor

Projekt-Bericht-Erstattung

Wenn es etwas aktuelles gibt, dann wird es hier verkündet.
Wenn nicht, dann nicht.

alles auf Anfang

Da schau her!  Was man in der Villa Phantastika so alles finden kann...

5/24/2022

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Meine Bücher haben es tatsächlich  nach Wien geschafft
​ - und zum ersten Mal bekomme ich einen Eindruck, wie das aussieht:
Bild
picture by Jörg Ritter
Und besonders freut es mich, bei den Neuerscheinungen ausgestellt zu sein. 
​Das Dorf am Grunde des Sees setzt nun auch die Villa Phantastika unter Wasser. Große Freude!
Bild
picture by Jörg Ritter
Danke Jörg, für's festhalten und teilen!
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Giovanni Dante - der dritte Bruder und sein Erstaunen

5/12/2022

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Warum habe ich mich für dieses Bild von Julius Hamel als Rolemodel entschieden? Es ist die Verwunderung, das pure Erstaunen über ein Geschehen oder Ding, das wir hier nicht sehen. Wir sehen nur, was das Objekt oder die Situation mit dem jungen Mann macht - und das ist faszinierend.
Giovanni Dante, seines Zeichens der dritte Dante Bruder, der Nachzögling, der Bruder, der im russischen Märchen auf dem Ofen schläft. Ob er das in seinem Elternhaus auch machen muss, ist nicht bekannt. Wohl bekannt dagegen ist, dass er sich für die Besucher des Dorfes interessiert, mehr als es seinen Brüdern recht ist. Wohlbekannt ist auch seine offene Schwärmerei für die fliegende Händlerin, wenigstens so lang, bis Claire in sein Leben stolpert.
Gio ist neugierig, er will weit über den Tellerrand hinaussehen. Und so hört er zu, stellt Fragen, beobachtet.
​Seine zweite Leidenschaft gehört dem Handwerk. Er ist Zimmermann geworden und damit zuständig für das Baugewerbe und die Instandsetzung des Dorfes.
Alles was er anpackt, scheint von Leichtigkeit umgeben zu sein, er selber wandelt mit einem Hauch Unschuld versehen über die Straßen und Äcker. Giovanni denkt nichts Übles und kann sich nicht vorstellen, dass jemand vorsätzlich Übles im Sinn hegt. Daher ist er für Ironie auch unempfänglich...
Bild

Doch bevor ich hier weiter schwärme

- lernt ihn selbst kennen -

in 
Das Dorf am Grunde des Sees

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Die fliegende Händlerin. Emma, herb und dennoch herzlich.

5/11/2022

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Emma, die fliegende Händlerin, trägt ihre eigene Zeit in sich. Das muss man vielleicht auch, um nicht in den Zeitströmen unterzugehen, die sie kreuz und quer bereist, Davors und Danachs zu besorgen, um die Kauflaune ihrer Kundschaft stets wach zu halten. Sie nimmt jede Währung an und gibt auf jede Währung heraus, sei es Geld, Dukaten, Taler, Heller und Pfennig oder auch Steine, Muscheln und Perlen. Und Gefallen. Sie arbeitet gerne mit Gefallen. Das schafft eine engere Kundenbindung. 
Sie mag Menschen, Besucher, alle Wesen. Aber ähnlich wie Kukuschkin liebt sie nach Feierabend ihre Ruhe. Sie zieht sich zurück, trinkt gern mal ein Bier zu viel, lacht zu laut und schweigt zu tief. Und wie ein fein gestimmtes Instrument ist sie empfänglich für Schwingungen, Vorahnungen. Kurzum: sie hat ein phänomenales Bauchgefühl. Nur in einer Sache hat sie sich getäuscht, damals, nach dem Kuss. Kukuschkin und sie? Ja, was denn nun!
Bild
Spanish woman by Theo van Rysselberghe 1862 - 1926

...aber lernt sie doch selbst kennen - bei einem Humpen Bier in der Wirtschaft
in
Das Dorf am Grunde des Sees

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Claire Lindenbaum, setzen sechs. Danke Frollein Lehrerin!

5/7/2022

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Heute stelle ich euch Claire vor, Claire Lindenbaum, ihres Zeichens frisch gebackene Referendarin aus München.
Die Abschlussklausuren sind geschrieben, jetzt heißt es ab in den Bulli und dann nach Bella Italia. Dort, am Lago di Canterno, südlich von Fiuggi gelegen, erfährt sie von der Legende des Dorfes am Grunde des Sees. Neugierig wie sie ist, aber auch genauso unvorsichtig, geht sie in völlig ungenügender Ausrüstung zum Tauchen in den See. Ohne Neopren - da wird's schnell kühl, aber wenigstens mit einer Sauerstoffflasche und  -maske und einem Notfallset, zu dem auch eine Blendgranate gehört. Sie wollte ja etwas sehen. Dass der Einsatz gerade diesen Elementes ihr den Weg nach Seedorf bereitet, hätte sie sich so nicht träumen lassen. Denn eigentlich - ja, eigentlich hatte sie romantisch überwucherte Ruinen erwartet. Das hier in Seedorf so gar nichts Patina angesetzt hat, im Gegenteil die Menschen und alle anderen Anwesenden munter und voller Lebensfreude sind, das kann sie kaum verpacken.  Kukuschkin ist ihr nicht immer Hilfe dabei, aber oft. Obwohl er sie immer wieder dazu bringen will, seinen Job zu übernehmen. Aber da ist auch Giovanni Dante,  das Ziel ihrer Träumerei. Und wer kann gegen ein bisschen Herzweh schon etwas einwenden? Richtig, niemand.
Bild
Und so ist sie ständig hin und hergerissen zwischen Staunen und Abscheu,
​zwischen Sehnsucht und Heimweh, zwischen Abenteuerlust und Konvention.
Aber es kommt der Tag, an dem sie handelt ohne zu zaudern.


​Lernt sie am besten selbst kennen -
im Dorf am Grunde des Sees!

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Kukuschkin - Vladimir für Freunde  ...eine Vorstellung

5/4/2022

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Wenn ich schreibe, dann sind meine Darsteller omnipräsent in meinem Kopf. Derart, dass ich manchmal vergesse, Dinge zu schreiben, die vielleicht wichtig sind, um sich den Charakter richtig vorzustellen. Deswegen habe ich mich in die Tiefen des Netzes begeben, um Rolemodels zu finden. Und heute beginne ich mit der wohl glamourösesten Gestalt: Kukuschkin.
Bild
Eigentlich zeigt das obige Bild Gerard Cornelis van Riebeeck, im Bild festgehalten von Mattheus Verheyden. Und eigentlich ist Gerard ein Niederländer. Aber als ich das Bild sah, war es mir als würde mich - ein zugegebenermaßen frisch rasierter - Kukuschkin anblicken. Die Attitüde stimmt. Denkt man sich jetzt noch den - ebenfalls zugegebenermaßen - untypischen Richelieu Bart hinzu, dann ist das Bild perfekt. Ich weiß, dass der Bart der roten Eminenz ca. 150 Jahre früher anzusiedeln ist, aber Kukuschkin hat seinen eigenen Kopf und tut was ihm gefällt, im Rahmen seiner persönlichen Freiheit. Und seine Barttracht fällt eindeutig da hinein. 

Doch wer ist Kukuschkin eigentlich? Und wer ist Vladimir?
Nur eine sanftere Version des Kukuschkin, denn diese Version ist nur für Freunde bestimmt?

Nun, Kukuschkin mit dem großen Zinken war einst selber Besucher in Seedorf, bis er sich eines Abends in der Wirtschaft auf ein Kartenspiel eingelassen hatte, das er nicht kannte, dass er aber größenwahnsinnig zu meistern glaubte. Das war der Moment, wo der vorige Besucherbeauftragte ihn über den Tisch zog. Kukuschkin verlor drei Partien, damit war sein Einsatz fällig und er übernahm, nicht ohne Proteste, das Amt des Besucherbeauftragten auf unbestimmte Zeit.
Über die Zeit laugte es ihn aus, ermüdete es ihn, ließ ihn abstumpfen und ob das nicht alles schon unleidlich genug wäre, wird er die ganze Zeit von der mächtigen Stimme seines Vaters beschimpft, erniedrigt, verfolgt - so als habe der gute Verstorbene zu viel Zeit im Jenseits und nutzte dies nun, um seinem Sohn aufs Haupt zu steigen.
Das lässt den Kukuschkin mitunter herb und unleidlich wirken, auf der anderen Seite ist er ein großartiger Diplomat, unter anderem weil er stets die einen mit den anderen vereinen muss. Der Strom der Besucher will geregelt sein, die Dörfler dürfen sich nicht gestört fühlen. Er wirkt an allen Enden. Will aber hin und wieder einfach nur seine Ruhe.

Vladimir hingegen betrachtet seine Freunde als sein hohes Gut. Er will, dass es ihnen gut geht und stellt sich für sie auch gern hinter den Herd. Vladimir liebt gutes Essen, schöne Dinge, Anmut und Grazie. Er vermisst die Schönheiten des Zarenhofes - und damit sind bei leibe nicht nur die schönen Künste gemeint. Kurz und gut - Vladimir ist eine Seele von Mensch.

Aber nun will ich fürs erste aufhören.

Lernt
Kukuschkin, den wahren Kukuschkin,
den lebendigen Kukuschkin, den Einzigartigen!

selber kennen.

In "Das Dorf am Grunde des Sees"

Erhältlich bei mir, beim Verlag und den üblichen Verdächtigen.
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